Eine wesentliche Aufgabe konnte jetzt abgeschlossen werden, nämlich die Gründung einer ANGEHÖRIGENGRUPPE. Die meisten demenzerkrankten Menschen leben zu Hause und werden von Angehörigen tagaus/tagein liebevoll umsorgt und gepflegt sowie versorgt. Nahe Angehörige kennen die Vorlieben und Abneigungen sehr genau und können angemessen reagieren. Wenn die Demenz fortschreitet, wird das selbstständige und selbstverantwortliche Leben immer weiter eingeschränkt und die Lebenszufriedenheit lässt oft erheblich nach.

Angehörige sind oft sehr bemüht, den Alltagsanforderungen gerecht zu werden. Allerdings klagen sie, den Umgang mit dem demenzerkrankten Menschen nicht gelernt zu haben und auch nicht wirklich vorbereitet zu sein. Und genau an dieser Stelle ist es sehr hilfreich, in einer Angehörigengruppe “aufgefangen” zu werden. Sich regelmäßig mit anderen betroffenen Menschen zu treffen, sich auszutauschen, über Ereignisse zu sprechen, einander zuhören sowie Tipps und Anregungen zu bekommen, eigene Erfahrungen mit Verhaltensweisen des Erkrankten weiter zu geben, ja auch mal lachen oder traurig sein, in unserer Angehörigengruppe ist all dies möglich und gewünscht.

Geleitet wird die Gruppe professionell von Frau Kirsten Moritz. Aus ihren Erfahrungen berichtet Frau Moritz, dass die teilnehmenden Angehörigen sehr profitieren für die umfangreichen Unterstützungsleistungen die sie ständig für den demenzerkrankten Angehörigen erbringen.

Flyer – Angehörigengruppe

Demenz

Im Kopf sind schwarze Wolken,
das Denken fällt so schwer.
Reden, machen, laufen
Kann ich bald nicht mehr.
Bitte bleibe bei mir,
reiche mir die Hand.
Lass mich nicht alleine
Im unbekannten Land.
Sing mit mir Lieder,
tu was mir gefällt,
denn ich bin noch immer
Teil von dieser Welt.